Evangelische Stadtakademie Düsseldorf

Bild

Die größte Gefahr im Leben ist, dass man zu vorsichtig wird. Alfred Adler 1870-1937

Kurs 13 Vortrag Theologie / Philosophie

29.2.2012
Mittwoch, 19.00 bis 20.30 Uhr

Religionsgeschichte Israels – ganz neue Einblicke in die Welt der Bibel?

Durch wissenschaftliche Untersuchungen biblischer Texte wird klar, dass die religionsgeschichtliche Entwicklung im antiken Israel nicht deckungsgleich mit der in der Bibel beschriebenen Geschichtsdarstellung ist. Der Vortrag wird einen Überblick über den derzeitigen Stand der religionsgeschichtlichen Entwicklung in Israel und seinen Nachbarstaaten bieten.

Seit mehreren Jahrhunderten werden die biblischen Texte wissenschaftlich untersucht. Inzwischen ist ein weitgehender Konsens über die Entstehung der einzelnen Texte erreicht. Dadurch ist klar, dass die religionsgeschichtliche Entwicklung im antiken Israel nicht deckungsgleich mit der in der Bibel beschriebenen Geschichtsdarstellung ist. Die archäologische Erforschung der letzten 50 Jahre erbrachte jedoch viele zusätzliche Erkenntnisse, wie sich die Religion entwickelt hat – nicht nur während der gut 1200 Jahre biblischen Zeit, sondern auch in der Zeit vorher. Die Religion des Alten Testaments ist auf dem Boden der Religion des Vorderen Orients entstanden und grenzt sich trotzdem in manchen Punkten ganz bewusst von dieser ab. Der Vortrag wird einen Überblick über den derzeitigen Stand der religionsgeschichtlichen Entwicklung in Israel und seinen Nachbarstaaten bieten.

Leitung: Dr. Dietrich Knapp, Andrea Sonnen

Kooperationspartner: Gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Referent/in: Prof. Dr. Wolfgang Zwickel, Theologe und Archäologe, Mainz

Veranstaltungsort: Haus der Kirche, Bastionstr. 6, Düsseldorf

Teilnahmebeitrag: 5 €

mehr ...
Kurs 38 Seminar Kultur

7.3.2012
Mittwoch, 19.00 bis 21.15 Uhr

Dora, die Liebe und der Tod

Ein Abend über Franz Kafkas letztes Lebensjahr

(Fast) am Ende seines Lebens findet Franz Kafka das Glück: Seine letzte große Liebe Dora Diamant. Aber das Glück ist verschattet ... In seinem Roman „Die Herrlichkeit des Lebens“ hat Michael Kumpfmüller Kafkas letzte elf Lebensmonate nachgezeichnet.

(Fast) am Ende seines Lebens findet Franz Kafka das Glück: Seine letzte große Liebe Dora Diamant. Aber das Glück ist verschattet: Kafka ist todkrank, der Berliner Winter 1923/24 ist eisig, das Portemonnaie ist leer, und in Deutschland herrscht Inflation. In seinem Roman „Die Herrlichkeit des Lebens“ hat Michael Kumpfmüller Kafkas letzte elf Lebensmonate nachgezeichnet. Er entwirft ein Denkmal aus Worten – für Franz Kafka. Und ganz besonders für Dora Diamant.
Der Herrlichkeit des Lebens angemessen, reichen wir ein Glas Wein / Saft und einen Imbiss.

Leitung: Dr. Gabriela Köster, Studienleiterin

Referent/in: Prof. Dr. Johannes Roskothen, Literaturwissenschaftler, Berlin

Veranstaltungsort: Haus der Kirche, Bastionstr. 6, Düsseldorf

Teilnahmebeitrag: 8 € inkl. Imbiss

mehr ...
Kurs 15 Vortrag Theologie / Philosophie

14.3.2012
Mittwoch, 19.00 bis 21.15 Uhr

Maria Jepsen

Erste lutherische Bischöfin

Eine persönliche Bilanz

Im August 1992 wurde Maria Jepsen als erste lutherische Bischöfin der Welt in ihr Amt eingeführt. Viele Erwartungen werden an eine Bischöfin gestellt. Wo waren ihre eigenen Prioritäten? Was ist ihr in ihren eigenen Augen gelungen und wo blieben Defizite?

Frauen machen den überwiegenden Teil der Gottesdienstbesucher aus, dennoch waren sie von kirchenleitenden Funktionen jahrhundertelang ausgeschlossen. Im August 1992 wurde Maria Jepsen als erste lutherische Bischöfin der Welt in ihr Amt eingeführt und war bis 2010 als Bischöfin in Hamburg, seit 2008 für Hamburg und Lübeck in der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche tätig. Auch in
einer Kirche, die das Priestertum aller Gläubigen lehrt, werden viele Erwartungen an eine Bischöfin gestellt: Sie soll geistliche Impulsgeberin sein und Managerin eines Großbetriebes, herausgehoben und bodenständig, durchsetzungsfähig und antiautoritär, eloquent und volksnah, „Beschwerdeannahmestelle“, Jubiläumsrednerin und das Gesicht der Kirche in den Medien. Niemand kann all diesen Erwartungen entsprechen. Wo waren ihre eigenen Prioritäten? Was ist ihr in ihren eigenen Augen gelungen und wo blieben Defizite?

Leitung: Henrike Tetz, Superintendentin, Dr. Uwe Gerrens, Studienleiter

Referent/in: Maria Jepsen, Bischöfin i.R., Hamburg

Veranstaltungsort: Haus der Kirche, Bastionstr. 6, Düsseldorf

mehr ...
Kurs 23 Vortrag Interreligiöser Dialog

16.3.2012
Freitag, 19.30 bis 21.45 Uhr

Nikolaus Schneider, Vorsitzender des Rates der EKD und Präses

In Verantwortung für die Anderen

Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit 2012

Der Vorsitzende des Rates der EKD, Nikolaus Schneider, hatte als Präses maßgeblichen Anteil an der Synodalerklärung der Rheinischen Kirche zur „Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden“. So sieht er in der Gründung, aber auch im Bestand des Staates Israel ein Zeichen der Treue Gottes zu seinem Volk.

Der Vorsitzende des Rates der EKD, Präses Nikolaus Schneider, ist Preisträger des Jahres 2012 der Buber-Rosenzweig-Medaille des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit.
Der Koordinierungsrat würdigt mit seiner Entscheidung das nachhaltige Wirken Nikolaus Schneiders für eine Umkehr und Neugestaltung in den christlich-jüdischen Beziehungen in Gottesdienst, Verkündigung und Lehre. Schneider hatte als Präses maßgeblichen Anteil an der Aktualisierung und Fortschreibung der bahnbrechenden Synodalerklärung der Rheinischen Kirche von 1980 zur „Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden“. So sieht er mit seiner Kirche in der Gründung, aber auch im Bestand des Staates Israel ein Zeichen der Treue Gottes zu seinem Volk.

Anmeldung bei Margit Weber, Tel. 0211 / 957 57-746

Leitung: Dr. Dietrich Knapp, Andrea Sonnen

Kooperationspartner: Gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische-Zusammenarbeit

Referent/in: Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und Vorsitzender des Rates der EKD

Veranstaltungsort: Palais Wittgenstein, Bilker Str. 7-9, Düsseldorf

mehr ...
Kurs 16 Vortrag Theologie / Philosophie

29.3.2012
Donnerstag, 19.00 bis 20.30 Uhr

Mose

Mose – der Mann, der zum Buch wurde

Das Fundament der jüdischen wie der christlichen Bibel

Mose ist die Schlüsselfigur Biblischer Theologie. Er steht am Anfang dessen, was wir unter Bibel verstehen.

Mose ist die Schlüsselfigur Biblischer Theologie. Er steht am Anfang dessen, was wir unter Bibel verstehen. Er ist in den biblischen Schriften in einzigartiger Weise mit dem Gedanken des schriftgewordenen Gotteswortes verbunden. Deshalb wird in dem Vortrag weniger die Biographie einer großen Gestalt der Welt- und Religionsgeschichte nachgezeichnet werden, vielmehr die Geschichte eines Zeugnisses. Es ist das Zeugnis einer lebendigen Beziehung, weil durch Mose der Grundstein für die Begegnung mit Gott im Wort gelegt wurde.

Leitung: Dr. Dietrich Knapp, Andrea Sonnen

Kooperationspartner: Gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische-Zusammenarbeit

Referent/in: Prof. Dr. Christoph Dohmen, Theologe, Regensburg

Veranstaltungsort: Haus der Kirche, Bastionstr. 6, Düsseldorf

Teilnahmebeitrag: 5 €

mehr ...
Kurs 25 Exkursion Studienreise Interreligiöser Dialog

30.5.2012
Mittwoch, 19.00 bis 21.15 Uhr
Einführung, Vortrag

3.6.2012
Sonntag, ca. 10.00 bis 16.00 Uhr
Exkursion

Little Jaffna im Industriegebiet

Einführung und Exkursion

Ein architektonisch eindrucksvoller Göttinnen-Tempel in Hamm-Uentrop hat sich zu einem beliebten Pilgerzentrum für Hindus aus ganz Europa entwickelt. Einmal in Jahr treffen sich dort 20-25 000 Hindus aus ganz Europa, um dort ein riesiges Tempelfest zu feiern. Auch „Nicht-Hindus“ sind ausdrücklich dazu eingeladen.

Seit den ausgehenden 70er Jahren flohen ca. 60 000 Menschen vor dem Bürgerkrieg in Sri Lanka nach Deutschland. Etwa 45 000 von ihnen sind tamilische Hindus, die in verhältnismäßig kurzer Zeit eine blühende Tempellandschaft im neuen Umfeld geschaffen haben.
Ein architektonisch eindrucksvoller Göttinnen-Tempel in Hamm-Uentrop hat sich zu einem beliebten Pilgerzentrum für Hindus aus ganz Europa entwickelt. Zwischen einem Schlachthof der Firma Westfleisch, einer Baustofffabrik der Firma Ytong und einem stillgelegten Leichtwasserreaktor treffen sich einmal in Jahr 20-25 000 Hindus aus ganz Europa, um dort ein riesiges Tempelfest zu feiern. Auch „Nicht-Hindus“ sind ausdrücklich dazu eingeladen, an diesem lebendigen Kulturevent teilzunehmen.
Als Deutscher fühlt man sich bei ohrenbetäubender Musik, Essen südasiatischer Schärfe und einem ziemlichen Gedrängel in eine fremde Welt versetzt. Eine Einführung soll darauf vorbereiten und gleichzeitig einen Überblick über den tamilischen Hinduismus in  Deutschland bieten.

30.5.2012, Mittwoch, 19.00 bis 21.15 Uhr (Haus der Kirche, Bastionstr. 6, Düsseldorf)
Einführung, Vortrag mit Diskussion

3.6.2012, Sonntag, ca. 10.00 bis 16.00 Uhr
Exkursion zum Jahresfest des hinduistischen Tempels in Hamm-Uentrop

Treffpunkt: Infopoint Hbf. Eine gemeinsame Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird angeboten.

Nähere Informationen und Anmeldung ab Mitte April 2012
bei Kirsten Lehnhardt, Tel. 0211 / 957 57-745

Leitung: Dr. Uwe Gerrens, Studienleiter

Referent/in: Sandhya Marla, M. A., Religionswissenschaftlerin

Veranstaltungsort: Haus der Kirche, Bastionstr. 6, Düsseldorf / Hinduistischer Tempel in Hamm-Uentrop

Teilnahmebeitrag: 5 €

mehr ...
Kurs 21 Vortrag Theologie / Philosophie

20.6.2012
Mittwoch, 18.00 bis 19.30 Uhr

Pastorenfreie Gesangszonen

Weltliche Dichter im Evangelischen Gesangbuch

Im EKD-weiten Jahr des Singens unternehmen wir einen Streifzug durch die evangelische Liederlandschaft: Komische, peinliche und große Augenblicke der Literatur- und Geistesgeschichte liegen dabei am Weg.

Evangelische Gesangbücher enthalten von jeher nicht nur gereimte Theologie aus Pfarrers Federn, sondern auch die – theologisch nicht immer ganz wasserdichten – Dichtungen der Poeten, Literaten und Romanciers.
Wer vermutet unter ihnen aber die oberste Instanz aufklärerischer Moral? Den Schreiber vergessener Fortsetzungsromane der Empfindsamkeit? Ein Genie der idyllisch schmarotzenden Faulheit? Einen preußischen Chauvinisten? Einen berühmten und betrauerten schwindsüchtigen Salonjüngling? Gar einen Vollblut-Romantiker mit Hang zur ehelichen Untreue und zum Katholizismus? Alle diese und etliche andere Exoten – und leider nur wenige Exotinnen – fanden und finden sich indes eingereiht in den Rubriken unserer Choralbücher.
Im EKD-weiten Jahr des Singens unternehmen wir also einen Streifzug durch die evangelische Liederlandschaft, der eher den Spuren des Pegasus folgt als den Pilgerfußtapfen der berühmten Liederdichter. Komische, peinliche und große Augenblicke der Literatur- und Geistesgeschichte liegen dabei am Weg.

Leitung: Dr. Gabriela Köster, Studienleiterin

Referent/in: Jonas Marquardt, Theologe, Düsseldorf

Veranstaltungsort: Haus der Kirche, Bastionstr. 6, Düsseldorf

Teilnahmebeitrag: 5 €

mehr ...

Archiv

Ev. Erwachsenenbildungswerk Nordrhein
evangelisch in düsseldorf